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Ehrenzeichen der Republik für Viktor Szilagyi

Am 17. Juni wurde Viktor Szilagyi im Vorfeld des EM-Qualispiels gegen Bosnien-Herzegowina das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“ von Sportminister Hans Peter Doskozil verliehen. Als ersten Handballer in Österreich überhaupt. Seine Karriere war in vielerlei Hinsicht einzigartig. Viktor Szilagyi gewann als einziger Handballer weltweit alle wichtigen Klubtitel der EHF, wurde 2005 EHF-Cupsieger mit TUSEM Essen, 2007 Champions League Sieger mit dem THW Kiel, 2009 EHF-Pokalsieger und holte 2010 den Europapokal der Pokalsieger mit dem VfL Gummersbach. Vor fast genau einem Jahr, am 15. Juni 2016, streifte der gebürtige Ungar im WM-Playoff gegen Dänemark ein letztes Mal das Nationalteamdress über und führte das Team in der Albert-Schultz-Eishalle als Kapitän aufs Feld. „Das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich wird an Personen verliehen, die für die Republik Österreich hervorragende gemeinnützige Leistungen vollbracht und ausgezeichnete Dienste geleistet haben.“ So steht es im „Statut für das Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“. Keine Frage, mit seiner herausragenden Karriere hat Viktor Szilagyi große Verdienste für die Republik Österreich erbracht. Auf Vereinsebene gewann er alle großen Klubtitel der EHF, als Kapitän des Nationalteams führte er Österreich nicht nur bei der Heim-EM 2010, der WM 2011, der EM 2014 und der WM 2015 an, sondern hatte maßgeblichen Anteil daran, dass man bei der EURO 2010 sensationell Platz 9 errang und sich für die weiteren Großereignisse qualifizierte. Insgesamt lief er 203 Mal für das Nationalteam auf, erzielte 907 Tore. Begonnen hat seine herausragende Karriere bei Union St. Pölten im zarten Alter von sieben Jahren. Nach seinem Wechsel nach Innsbruck 1999 wagte er ein Jahr später den Sprung ins Ausland, spielte unter anderem bei TSV Bayer Dormagen und TUSEM Essen, wo er 2005 auch den EHF-Cup gewann. Im gleichen Jahr verpflichtete ihn der THW Kiel, wo er allerdings aufgrund von langwierigen Verletzungen kaum zum Einsatz kam. Trotzdem holte er 2007 mit den Zebras die Champions League, wurde insgesamt dreimal deutscher Meister, zweimal DHB Pokalsieger und zweimal Supercup-Sieger. 2008 ging es weiter zum VfL Gummersbach, gewann dort 2009 den EHF-Pokal und 2010 den Europapokal der Pokalsieger. Danach unterschrieb er bei der SG Flensburg Handewitt und 2012 engagierte ihn der Bergische HC wo er auch seine Vereinskarriere beendete und ins Management des Vereins wechselte. Er gehört zu einem elitären Kreis an Handballern, sämtliche internationale Legenden wie Ljubomir Vranjes, Marcus Ahlm oder Nikola Karabatic gratulierten via Videobotschaft nach seinem Karriereende. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Abschied im WM-Playoff gegen Dänemark am 15. Juni 2016 in der Albert-Schultz-Eishalle bekam er an jenem Ort das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“ von Sportminister Hans Peter Doskozil verliehen. Auf dem Foto: Sportminister Hans Peter Doskozil und Viktor Szilagyi Copyright: ÖHB/Pucher
19.06.2017
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